Wenn der Körper scheinbar grundlos erschöpft ist: Warum entwickeln manche Menschen nach banalen Auslösern schwere systemische Erkrankungen?
Dieser Vortrag beleuchtet am Beispiel einer zuvor gesunden 45-jährigen Patientin, die nach einem Atemwegsinfekt eine dramatische klinische Eskalation bis hin zu einer Sepsis erlebte und in der Folge ein schwer ausgeprägtes ME/CFS entwickelte, die zentrale Rolle des zellulären Energiestoffwechsels in diesem Krankheitsverlauf. Den Vortragseinstieg bilden Patientenaussagen, die die subjektive Dimension von Erschöpfung greifbar machen und in die zentrale Fragestellung überleiten: Wie kann ein scheinbar harmloser Infekt ein komplexes Krankheitsbild auslösen?
Auf dieser Grundlage werden unterschiedliche Formen der Erschöpfung differenziert betrachtet – von vorübergehender Müdigkeit über Burnout bis hin zu neuroimmunologischen Erkrankungen wie ME/CFS mit Post-Exertional Malaise. Anschließend werden die Zusammenhänge zwischen Stress, Infektion, Entzündung und mitochondrialer Energieproduktion verständlich erläutert.
Dabei werden zentrale Prozesse der zellulären Energiegewinnung, oxidativer Stress sowie die Rolle von Makro- und Mikronährstoffen, Autophagie und Mitophagie praxisnah dargestellt. Ergänzend werden diagnostische Optionen und therapeutische Strategien zur Unterstützung der Zellregeneration und Entzündungsmodulation vorgestellt.
Freuen Sie sich auf eine kompakte, fallbasierte Fortbildung, die chronische Erschöpfung als Ausdruck dysregulierter Zellfunktion einordnet und praxisrelevante diagnostische sowie therapeutische Impulse für die Praxis vermittelt.
1 Die Verfügbarkeit von Handouts und Kursunterlagen hängt von der jeweiligen Freigabe durch den Dozenten bzw. Rechteinhaber ab. Ein Anspruch auf Bereitstellung bestimmter Unterlagen besteht nicht. Die Inhalte können – je nach Lizenzbedingungen – kostenfrei oder im Rahmen eines DOCTARIS® Plus Accounts abrufbar sein.
2 Für die Ausstellung einer personalisierten Teilnahmebescheinigung ist ein DOCTARIS® Plus Account erforderlich. Für ausgewählte Veranstaltungen wird die Anerkennung von Fortbildungspunkten (z. B. CME-Punkte) bei den zuständigen Ärztekammern über kooperierende Fortbildungsanbieter oder -vereine beantragt. Die Entscheidung über die Anerkennung und die Anzahl der vergebenen Punkte liegt ausschließlich bei der jeweiligen Ärztekammer. Ein Anspruch auf die Vergabe von Fortbildungspunkten besteht nicht.
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