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Mikronährstoffmedizin

Fachartikel zu Mikronährstoffmedizin

Mineralien
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Vielerlei Mikronährstoffe werden benötigt, um gesund und vital zu bleiben. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich ein rasanter Wandel hin zu industrialisierten Lebensmitteln vollzogen, die zu wenig Mikronährstoffe enthalten [1–4]. Dies spiegelt sich in der welt- weiten Ausbreitung des „versteckten Hungers“, der als ernährungsbedingter anhalten- der Mangel an Vitaminen und Mineralien gesehen wird [5–7]. Als essenzielle Bausteine des Lebens müssen Mineralstoffe in einer täglichen Menge von über 100 mg zugeführt werden. Spurenelemente werden in wesentlich geringeren Mengen benötigt.

kreatin bei schlafmangel
Einmalige Kreatindosis gegen Schlafmangel?Die Forschungshypothese basiert auf der Annahme, dass eine Kombination aus erhöhter Kreatinverfügbarkeit und intrazellulärem Energieverbrauch die Kreatinaufnahme im Gehirn vorübergehend steigern könnte. Diese Hypothese steht im Kontrast zu bisherigen Erke...
glutamin
Autophagie

Die Bandscheibendegeneration (Intervertebral Disc Degeneration, IDD) stellt ein zentrales medizinisches Problem dar, das eng mit chronischen Rückenschmerzen assoziiert ist und erhebliche sozioökonomische Kosten verursacht. In der jüngsten Forschung wird der Fokus zunehmend auf metabolische Dysregulationen als potenzielle Zielgrößen für therapeutische Interventionen gerichtet. Glutamin, ein zentraler Metabolit in zahlreichen biochemischen Prozessen, einschließlich der Glutaminolyse und Glykolyse, könnte eine bedeutende Rolle in der Pathophysiologie der IDD spielen.

schwangerschaft und vitamin d
Mikronährstoffe

Vitamin D ist ein fettlösliches Secosteroid, das eine zentrale Rolle bei der Regulation des Kalzium- und Phosphathaushalts spielt und somit wesentlich für die Knochengesundheit ist. Darüber hinaus hat die Forschung gezeigt, dass Vitamin D auch weitreichende Auswirkungen auf andere physiologische Systeme hat, einschließlich der Modulation des Immunsystems. 

Diese multifunktionalen Eigenschaften von Vitamin D machen es zu einem wichtigen Faktor für die menschliche Gesundheit über die gesamte Lebensspanne hinweg. Insbesondere während kritischer Lebensphasen wie der Schwangerschaft und der Stillzeit können die Auswirkungen eines angemessenen Vitamin-D-Status auf die Gesundheit von Mutter und Kind von großer Bedeutung sein.

Die vorliegende Studie untersucht die Veränderungen des Vitamin-D-Metabolismus während der Schwangerschaft und Stillzeit und betont die Bedeutung einer angepassten Ernährungs- und Supplementierungsstrategie, um den besonderen Anforderungen dieser Lebensphasen gerecht zu werden. Diese Studie bietet Ärzten und Heilpraktikern eine wertvolle Grundlage, um die Bedeutung eines angemessenen Vitamin-D-Status für Mutter und Kind zu verstehen und geeignete präventive sowie therapeutische Maßnahmen in ihrer klinischen Praxis zu implementieren.

bitterstoffe in der ganzheitlichen medizin

Die heilsame Wirkung der Bitterstoffe ist seit der Antike fester Bestandteil der östlichen und westlichen Heilkunde. Bitterstoffhaltige Lebensmittel, Heilpflanzen und Arzneidrogen werden traditionell zur Behandlung von Magen-Darmbeschwerden eingesetzt. Sie helfen beim Entsäuern und unterstützen die Entgiftungsfunktion. Als natürliche Essbremse tragen Bitterstoffe zu einem gesunden Körpergewicht bei. Den Stoffwechsel von Blutzucker und Blutfetten beeinflussen sie in positiver Weise, regulieren das Immunsystem, stärken die Hautbarriere und wirken entzündungshemmend, bronchodilatatorisch und spasmolytisch. So sind Bitterstoffe heilkräftige Schätze der Natur und wertvolle Begleiter auf dem Weg des gesunden Lebensstils, wie auch der Linderung und Heilung von Erkrankungen.

vitamind brustkrebs
Onkologie

Vitamin D wird oft als das 'Sonnenvitamin' bezeichnet und spielt eine zentrale Rolle in zahlreichen metabolischen Prozessen. Es ist nicht nur für die Knochengesundheit essentiell, sondern könnte auch eine potenzielle Rolle in der Prävention und Behandlung verschiedener Krankheiten, einschließlich Krebs, spielen. Brustkrebs (BC) ist weltweit die häufigste Krebsart bei Frauen und somit ein bedeutendes Thema der öffentlichen Gesundheit.

Die Inzidenzraten von Brustkrebs variieren geografisch, was auf die Komplexität seiner Pathogenese sowie die Vielfalt der beteiligten Risikofaktoren hinweist. Die vorliegende Studie untersucht den Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Serumspiegeln und dem Brustkrebsrisiko. Ziel der Forschenden ist es, optimale Serum-Vitamin-D-Spiegel zu identifizieren, die möglicherweise eine schützende Wirkung gegen Brustkrebs haben könnten, sowie die biologischen Mechanismen und Risikofaktoren zu erforschen. Die Ergebnisse dieser Studie könnten wichtige Implikationen für die klinische Praxis und die Beratung von Patientinnen durch Ärzte und Heilpraktiker haben.

sonderdruck polyphenole

Polyphenole sind in Obst und Gemüse allge­genwärtig und gehören zu den wichtigsten sekundären pflanzlichen Inhaltsstoffen, deren großer gesundheitlicher Wert immer mehr erkannt und geschätzt wird. Sie haben nicht nur antioxidative und antientzündliche Wirkungen, die vor allem für den Schutz der empfindlichen Mitochondrien wichtig sind, sondern viele Polyphenole aktivieren auch direkt die mitochondriale Biogenese. Somit fördern bestimmte Polyphenole den Energiestoffwechsel und die Zellleistung, was wesentlich zur Vorbeugung und Behandlung chronisch entzündlicher Erkrankungen beiträgt [1–3].

stress wohin haben uns gut zehn jahre neue stressmedizin gebracht
Stress & Burnout

Als ich im Jahr 2008 meine erste Konferenz über Funktionelle Medizin besuchte – damals war der Begriff noch ganz neu – stand das Thema Stress tatsächlich an erster Stelle. Stress, so hieß es, koste die Gesellschaft jährlich Milliarden an Euro aufgrund von Arbeitsunfähigkeit, den erforderlichen Therapien und den Folgekosten, resultierend aus dem kausalen Zusammenhang zwischen Stress und zahlreichen chronischen Erkrankungen einschließlich Krebs. Ein funktionellmedizinischer Zusammenhang, mit dem ich vollkommen übereinstimme.

hautkrebsrisiko
Ganzheitliche und Integrative Therapien

Eine neue Studie zeigt, dass die regelmäßige Einnahme von Vitamin D mit einem geringeren Melanom-Hautkrebsrisiko verbunden ist. An der Untersuchung nahmen 498 finnische Erwachsene teil, bei denen Dermatologen ein hohes Risiko für Hautkrebs wie Melanom, Plattenepithelkarzinom und Basalzellkarzinom festgestellt hatten.

Die kürzlich in kürzlich in der Fachzeitschrift Melanoma Research veröffentlichte Querschnittsstudie wurde in Zusammenarbeit zwischen der Universität von Ostfinnland und dem Universitätskrankenhaus Kuopio durchgeführt.

Den Forschern zufolge erkrankten Studienteilnehmer, die regelmäßig Vitamin D einnahmen, seltener an Melanomen, einer Form von Hautkrebs, als die Teilnehmenden, die keine Präparate einnahmen. Darüber hinaus konnte festgestellt werden, dass das Melanomrisiko bei den Menschen, die Vitamin-D ergänzend zu sich nahmen im Vergleich zu denen, ohne ergänzende Einnahme deutlich geringer ausfiel.

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