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Mikronährstoffmedizin

Fachartikel zu Mikronährstoffmedizin

Mineralien
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Vielerlei Mikronährstoffe werden benötigt, um gesund und vital zu bleiben. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich ein rasanter Wandel hin zu industrialisierten Lebensmitteln vollzogen, die zu wenig Mikronährstoffe enthalten [1–4]. Dies spiegelt sich in der welt- weiten Ausbreitung des „versteckten Hungers“, der als ernährungsbedingter anhalten- der Mangel an Vitaminen und Mineralien gesehen wird [5–7]. Als essenzielle Bausteine des Lebens müssen Mineralstoffe in einer täglichen Menge von über 100 mg zugeführt werden. Spurenelemente werden in wesentlich geringeren Mengen benötigt.

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Heute erscheint es mir höchste Zeit zu sein sowohl für einen Rückblick als auch für einen frischen Blick nach vorne. Denn ich glaube, dass wir, trotz des sehr umfangreichen Wissens, dokumentiert u.a. durch mehr als 60.000 Veröffentlichungen in Pubmed zum Thema „Chronic Stress/Chronischer Stress“,...
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Darm & Mikrobiom

Die gesundheitsfördernden Wirkungen von Rinderkolostrum (BC) sind bereits umfassend untersucht worden, darunter auch die immunologischen Wirkungen, die durch Immunglobuline, Laktoferrin und Kasein sowie durch bestimmte Wachstumsfaktoren vermittelt werden. Auch im Bereich der Immunologie und Sporternährung gewinnt es zunehmend Beachtung.

Dieses naturgegebene Produkt, reich an Nährstoffen und immunologisch aktiven Komponenten, ist Gegenstand intensiver Forschung. In unserer Einführung betrachten wir die vielfältigen immunologischen Aspekte von Rinderkolostrum und wie sie sich auf die menschliche Gesundheit auswirken können.

Die wissenschaftliche Gemeinschaft, auch die sich in der vorliegenden Übersichtsarbeit berufen wird, hat sich insbesondere auf die Effekte von BC auf das Immunsystem und die Darmgesundheit konzentriert. Dabei geht es um Fragen, wie sich BC auf die Immunität von Sportlern auswirkt und ob es das Risiko von Infektionen der oberen Atemwege reduzieren kann. Ebenso wird erforscht, inwiefern BC zur Verbesserung der Immunfunktion bei älteren Menschen und zur Unterstützung der Immunentwicklung bei Neugeborenen und Babys beitragen kann.

In diesem Studienreview werden  die aktuellen Erkenntnisse zu Rinderkolostrum zusammengefasst, die potenziellen Vorteile für verschiedene Alters- und Risikogruppen beleuchtet und die Bedeutung von BC für eine umfassende Immunernährung hervorgehoben.

Pflanzliche-Oele
Funktionelle Medizin

Fette gehören neben Kohlenhydraten und Eiweiß zu den Haupt­kom­ponenten unserer Nahrung. Fette haben in der Öffent­lichkeit einen schlechten Ruf. Sie gelten als „Dickmacher“ und als Risiko­faktor für kardio­vaskuläre Erkrankungen.

Diese Betrachtungsweise ist jedoch einseitig, denn Fette erfüllen lebens­wichtige Funktionen als:

  1. wichtige Energieträger und mengenmäßig bedeutendste Energiereserve
  2. unersetzliche Baustoffe der Biomem­branen von Zellen und Organellen
  3. Substanzen der mechanischen und elektri­schen Isolierung von Zellen
  4. Präkursoren für Prostaglandine und Leuko­triene als hormon­ähnliche Substanzen mit wichtigen Regulationsfunktionen.
Schwarzer-Hollunder
Funktionelle Medizin

Der Stimulation bzw. Modulation des körpereigenen Abwehrsystem wird im Zuge von Präventionsbestrebungen (Primär- und Sekundärprävention) eine besondere Bedeutung zuerkannt – entsprechend groß ist das Interesse an gut verträglichen, immunmodulierenden Substanzen.  Im Fokus der Forschung der pharmazeutischen Biologie stehen vor allem Pflanzenextrakte bzw. deren sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die – infolge ihrer antiinfektiösen Wirkung – nicht nur immunmodulierend sondern auch als Phytobiotika zunehmend Interesse finden. Ein besonderes interessantes Beispiel liefert hier der schwarze Holunder (Sorte „Haschberg“), der eine besonders hohe Konzentration an abwehrstärkenden Phytoalexinen aufweist und nachweislich das Infektionsrisiko mindern kann.

Epigenetik
Epigenetik

Immundefizienzen, Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen und weitere chronisch-degenerative Erkrankungen werden zu einem erheblichen Anteil durch Lebensstilfaktoren mitbestimmt. Hier kommt die Epigenetik ins Spiel, welche auf die Regulation der beteiligten Gene  einen großen Einfluss hat. So ist vor allem auch der nutritive Einfluß von ganz wesentlicher Bedeutung für das An- und Abschalten von Genen. Bioaktive Pflanzeninhaltsstoffe, die in Wechselwirkung mit der DNA treten können und einen positiven epigenetischen Wirkeffekt aufzeigen, sind hier von besonderem Interesse.

Vitamin D und Herzinfarkt
Studien

Vitamin D, das Sonnenvitamin,  ist ein essenzieller Nährstoff für viele Körperfunktionen. Neue Forschungsergebnisse zeigen nun, dass die Einnahme von Vitamin-D-Supplementen das Risiko für einen Herzinfarkt bei älteren Erwachsenen verringern könnte. Wissenschaftler untersuchten, ob die monatliche Einnahme von Vitamin D bei älteren Erwachsenen die Häufigkeit schwerer kardiovaskulärer Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall verändert. Die Untersuchung "D-Health Trial" fand von 2014 bis 2020 statt und umfasste insgesamt 21.315 Teilnehmer/innen im Alter von 60 bis 84 Jahren.

Omega-3-Fettsäuren und stille Entzündungen
Omega 3

Heute wissen wir bereits, dass Adipositas mit einem chronischen Zustand niedriggradiger Entzündung einhergeht. Sogenannte stille Entzündungen zeichnen sich durch hohe Konzentrationen von Entzündungsproteinen wie Leptin, Interleukin (IL)-6, IL-8 sowie dem Tumor-Nekrose-Faktor-alpha (TNF-α) und einem leichten Anstieg der Leukozyten aus. TNF-α ist ein multifunktionaler Signalstoff des Immunsystems, der an systemischen Entzündungen beteiligt ist. Seine wichtigste Funktion ist die Steuerung der Aktivität verschiedener Immunzellen. Die Leukozytose ist zumeist auf die T-Zell-Linie und teilweise auf die Untergruppe der CD4+ Helfer-Lymphozyten (Th) zurückzuführen. Diese Zellen sind wichtige Regulatoren des Entzündungsprozesses: Th2 und regulatorische T-Zellen (Treg) wirken entzündungshemmend, während die Th1- und Th17-Zellen eine entzündungsfördernde Funktion haben. Insgesamt spielen diese Entzündungsproteine und -zellen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Stoffwechselstörungen wie  Insulinresistenz, Diabetes mellitus und dem metabolischen Syndrom.

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Chronisch-Entzündliche Krankheiten

Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS)  ist eine psychische Erkrankung, von der man spricht, wenn ein Kind besonders unaufmerksam, impulsiv oder hyperaktiv ist. Es gibt viele Theorien, um die Entstehung ADHS zu erklären und eine davon konzentriert sich auf den Mangel an essentiellen Fettsäuren (EFA), insbesondere an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren (n-3 PUFAs) einschließlich Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA).

Vorausgegangene Studien haben gezeigt, dass ein positiver Zusammenhang zwischen dem Schweregrad eines EFA-Mangels und ADHS-Symptomen und ein negativer Zusammenhang zwischen dem PUFA-Blutspiegel und ADHS-Symptomen besteht. Darüber hinaus haben klinische Studien eine vielversprechende Wirkung von n-3-PUFAs bei der Behandlung sowohl der klinischen als auch der kognitiven Symptome bei Kindern mit ADHS gezeigt. Da n-3-PUFAs im Vergleich zur Standard-Pharmakotherapie relativ sicher und gut verträglich sind, könnten sie eine potenzielle Behandlungsoption für Kinder mit ADHS darstellen.

Schulungen zu Mikronährstoffmedizin

herzschwäche
Handout verfügbar
Dauer: 47 Minuten
kurs quercetin
Inklusive Handout
Dauer: 56 Minuten
Antibiotikaresistenzen Doell
Inklusive Handout
Was können sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe leisten?
Dauer: 57 Minuten
Curcumin
Der Einsatz von bioverfügbarem Curcumin bei Gelenk- und Krebserkrankungen
Dauer: 75 Minuten
lactoferrin
Inklusive Handout
Dauer: 47 Minuten
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