Fachbereich

Darm & Mikrobiom

Im Fachbereich Darm & Mikrobiom werden aktuelle Erkenntnisse zur komplexen Interaktion zwischen dem Darmtrakt und der darin ansässigen Mikrobiota untersucht. Diese Kategorieseite bietet allen Therapeuten Zugang zu Artikeln, Kursen und Studien, die sich mit der Pathophysiologie des Darms, der Rolle des Mikrobioms bei der Gesunderhaltung und Krankheitsentwicklung, sowie Therapieansätzen zur Beeinflussung des Mikrobioms beschäftigen.
Darm

Fachartikel zu Darm & Mikrobiom

Lebensmittelallergien und Darmmikrobiom
Darm & Mikrobiom

Das Mikrobiom reguliert die Immunität des Menschen und trägt zur Aufrechterhaltung der Immunabwehr im Darm bei, wo mikrobielle und aus der Nahrung stammende Antigene reichlich vorhanden sind. Moderne Lebensgewohnheiten, einschließlich der Ernährung und der Einsatz von Medikamenten wie Antibiotika, haben die nützlichen Bakterienspezies, insbesondere die Butyrat produzierenden Clostridien im menschlichen Darm, dezimiert.

Diese Verarmung des Darmmikrobioms wird mit der zunehmenden Häufigkeit von Lebensmittelallergien, entzündlichen Darmerkrankungen und anderen nicht übertragbaren chronischen Krankheiten in Verbindung gebracht.

Helicobacter-pylori
In einer offenen, kontrollierten, randomisierten, multizentrisch angelegten Studie an 62 Patienten mit akuten oder chronischen Helicobacter-pylori-Infektionen wurden Wirksamkeit und Verträglichkeit des mikrobiologischen Immunmodulators Spenglersan Kolloid G verglichen mit einer herkömmlichen Medikation und einer kombinierten Therapie aus kliniküblicher Medikation plus Spenglersan Kolloid G. Das Ergebnis zeigte eine Überlegenheit der Kombinationstherapie sowohl was den Eradikationserfolg als auch die Dauer der Behandlung anbetraf. Bei der Nebenwirkungsrate schnitt die alleinige Spenglersan-Therapie am günstigsten ab.
Das Beschwerdebild ist recht diffus, und die Angaben über die abdominellen Symptome sind sehr vielfältig und werden meist im Oberbauch angegeben. Manchmal werden sie von Durchfall oder Obstipation begleitet, meist von Magendrücken, Übelkeit, Unverträglichkeit von verschiedenen Speisen; eventuell ...
vom burnout zur resilienz
Stress & Burnout

Chronischer Stress kann zu vielfältigen Beschwerden wie Müdigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, Magen-Darm-Beschwerden, Antriebslosigkeit bis hin zum Burnout führen. Besonders belastet sind dabei der Darm, einschließlich des Mikrobioms, sowie die Mitochondrien als Energiekraft werke und Steuerungszentrale der Zelle. Diese beeinflussen sich zudem gegenseitig. Im Weiteren entstehen meist stille Entzündungen mit oxidativem und nitrosativem Stress, die schließlich zu einem Energiemangel, nachlassenden Zellfunktionen und letzten Endes zu chronischen Krankheiten führen. Für eine gezielte Behandlung ist eine fundierte Laboranalytik die Basis. Neben einer Stressreduzierung sind die Behandlungsziele insbesondere die Regeneration der Mitochondrien sowie des Darms beziehungsweise Mikrobioms. Darauf fokussiert das ursächlich ausgerichtete MitoBiom®-Konzept.

Synbiotika zur Wiederherstellung des Mikrobiom-Gleichgewichts bei Long Covid-bilder blogbeiträge
CoVid

In einer Studie in Hongkong wurden Patienten mit postakutem COVID-19-Syndrom (PACS) und Symptomen wie Müdigkeit, Gedächtnisverlust und Konzentrationsproblemen mit einer synbiotischen Verbindung namens SIM01 behandelt. Diese randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Untersuchung, zeigte bereits nach sechs Monaten signifikante Verbesserungen verschiedener Symptome der  SIM01-Gruppe im Vergleich zur Placebogruppe.

Spenglersan Kolloid G
Funktionelle Medizin

Kontaktorgan Darm

Verglichen mit der äußeren Haut, dem Atemtrakt und den weiteren zugänglichen Schleimhäuten stellt der Darm mit seiner mehrere Hundert Quadratmeter umfassenden Oberfläche das eigentliche Kommunikations- und Kontaktorgan des Körpers mit der Umwelt dar. Hierbei imponiert die entwicklungsgeschichtlich alte Doppelfunktion von Resorption/Sekretion auf der einen Seite - diese Funktion bedingt eine morphologisch-funktionelle „Durchlässigkeit" der Darmschleimhaut und die Barrierefunktion (Abwehr von Mikroorganismen und anderen Antigenen) auf der anderen Seite (Beckmann und Rüffer 1999).

multiple-sklerose-und-darmmikrobiom-bilder blogbeiträge
Darm & Mikrobiom

In dieser Studie haben Forscher die Rolle der Darmmikrobiota bei Multipler Sklerose (MS) untersucht, einer immunvermittelten Krankheit, die sowohl von genetischen als auch von Umweltfaktoren beeinflusst wird. Das Hauptziel der Studie bestand darin, herauszufinden, ob es Unterschiede in der Darmmikrobiota zwischen Patienten mit schubförmig remittierender MS (RRMS) und gesunden Personen gibt.

silent intocxication
Logo Doctaris Plus

Toxine, die aus Fehlverdauung im Darm stammen (= Dyspepsie = Maldigestion) wurden in aktuellen Studien als eine wesentliche Ursache der bekannten „Silent Inflammation“ identifiziert. Dieser Vorgang wird als „Intestinale Autointoxikation“ bezeichnet. Wechselwirkungen zwischen dem intestinalen Mikrobiom und dessen Stoffwechsel mit der Gesundheit verschiedener Organsysteme wurden gezeigt.1-5, 19

KOHLENHYDRATSTOFFWECHSEL IM DARM BEEINFLUSST INSULINRESISTENZ-Blogbeitrag-Doctaris
Darm & Mikrobiom

Eine aktuelle japanische Studie hat eine vielversprechende Verbindung zwischen dem mikrobiellen Kohlenhydratstoffwechsel im Darm und Insulinresistenz aufgedeckt, einer Vorstufe von Diabetes. Die Forscher analysierten Stuhlproben von über 300 Personen, von denen einige an Insulinresistenz litten. Die Ergebnisse zeigen, dass Personen mit schwerer Insulinresistenz höhere Mengen an Kohlenhydratresten im Stuhl aufwiesen, insbesondere leicht verdauliche Einfachzucker wie Glukose und Fruktose, sogenannte Monosaccharide. Diese stehen in Verbindung mit dem mikrobiellen Kohlenhydratstoffwechsel und entzündlichen Zytokinen im Körper.

Magen-Darm
CoVid

Eine neue Studie ergab, dass Personen, die eine SARS-CoV-2-Infektion erlitten, selbst bei leichteren Fällen, im Vergleich zu Personen, die nicht an COVID erkrankt waren, deutlich häufiger von Verdauungsproblemen betroffen waren.

Wir wissen bereits, dass eine SARS-CoV-2-Infektion zu einem breiten Spektrum an postakuten Folgeerscheinungen führen kann, die die Lungen und verschiedene extrapulmonale Organe einschließlich des Magen-Darm-Systems betreffen können. Die Konstellation dieser postakuten Erkrankungen wird unter dem Oberbegriff Long Covid zusammengefasst. Studien, die sich mit den gastrointestinalen Folgeerscheinungen einer SARS-CoV-2-Infektion befassen, beschränken sich zumeist auf hospitalisierte Personen und hatten alle eine kurze Nachbeobachtungszeit von wenigen Monaten sowie eine eingeschränkte Auswahl an gastrointestinalen Ergebnissen.

Chronisch-Entzündliche Krankheiten

Studien gesperrt

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