Immunologie verständlich erklärt: Lernen Sie, wie unser Immunsystem funktioniert, wie Abwehrmechanismen Gesundheit schützen und welche Bedeutung Immunprozesse für Prävention und Therapie haben.
Tryptophan zählt zu den essenziellen Aminosäuren und beeinflusst entscheidend das menschliche Wohlbefinden. Es ist unverzichtbar für die Bildung des Glückshormons Serotonin und reguliert maßgeblich Immunprozesse und die Darmgesundheit.
Die Komplementaktivierung ist eine grundlegende Säule des Immunsystems. Sie schützt den Organismus vor pathogenen Erregern, beseitigt geschädigte Zellen und ist essenziell für die Geweberegeneration. Gleichzeitig ist seit langem bekannt, dass eine übermäßige Komplementaktivierung chronisch-entzündliche Erkrankungen wie Rheumatoide Arthritis (RA) verschärft und Gewebeschäden verstärkt.
Die vorliegende Studie hatte zum Ziel, die subzellulären, molekularen und funktionellen Auswirkungen von αS in Übermenge auf Monozyten (repräsentiert durch die THP-1-Zelllinie) und differenzierte Makrophagen zu untersuchen. Im Fokus stehen die Mechanismen der Autophagie und deren Zusammenhang mit inflammatorischen Prozessen in Monozyten und differenzierten Makrophagen, mit dem Ziel, ein besseres Verständnis der Rolle von αS in peripheren Entzündungsprozessen zu gewinnen.
Jeder Therapeut kennt diese Patienten: Sie klagen über wiederkehrende Bauchschmerzen und -krämpfe, Appetitlosigkeit, Meteorismus, allgemeines Unwohlsein, Übelkeit, Völlegefühl, mal Durchfall, mal Obstipation. Es können auch ganz andere Symptome in den Schilderungen dabei sein wie Gelenkschwellungen und -schmerzen, gar rheumatische Schübe.
Erkältungskrankheiten sind zumeist durch eine erhöhte Infektanfälligkeit der Schleimhäute verursacht, seltener durch andere pathogene oder anatomische Veränderungen. Sie führen zu einer erhöhten Inzidenz bakteriell oder viral verursachter Infektionen der Atemwege wie Tonsillitis, Otitis media, Sinusitis und vor allem Bronchitis und deren Mischformen. Atemwegsinfekte mit einer Häufigkeit von mehr als drei Infekten pro Jahr werden als rezidivierend eingestuft. Wenn die Symptome länger als drei Monate innerhalb eines Jahres bestehen, wird die Erkrankung als chronisch bezeichnet.
Der vergangene Winter bescherte uns eine Grippe-Welle, die kaum jemanden verschonte. Dabei stachen nicht nur hohe Fallzahlen heraus, sondern auch eine Zunahme von Stärke und Dauer der Symptome. Schon seit einigen Jahren lässt sich beobachten, dass Infekte heftiger verlaufen, Patienten eine längere Erholungszeit benötigen oder in kurzem Zeitabstand ein weiterer Infekt folgt.
Seit der Entdeckung von Helicobacter pylori im Jahre 1982 sorgt dieser Keim, der die Magenschleimhaut besiedelt, für Diskussionen über die Pathogenese von Magen- und Zwölffingerdarm-Erkrankungen. Nach aktuellen Schätzungen muss man davon ausgehen, dass weltweit jeder zweite Mensch mit Helicobacter infiziert ist, in Deutschland sollen 33 Millionen Menschen betroffen sein. Die Prävalenz steigt mit zunehmendem Lebensalter. Meist entsteht die Infektion bereits während der Kindheit, aber oft erst nach Jahrzehnten sorgt das Bakterium etwa bei jedem Zehnten für Folgeerkrankungen. Häufig dann, wenn weitere Risikofaktoren hinzukommen, wie z.B. Stress, Rauchen, erhöhter Alkoholkonsum, häufige Einnahme von Schmerzmitteln der Gruppe nicht-steroidale Antiphlogistika, eine saure Stoffwechsellage, salzreiche, ballaststoff- und vitaminarme Kost, niedriger sozioökonomischer Status. Auch Menschen mit der Blutgruppe 0 besitzen ein erhöhtes Risiko, da sie in der Oberfläche der Magenschleimhaut ein bestimmtes Antigen besitzen, das prädestiniert ist für die Anlagerung von Helicobacter pylori. Man schätzt, dass ca. 80 bis 90 Prozent aller Magenschleimhautentzündungen durch den Helicobacter-Infekt Beschwerden machen, 70 bis 80 Prozent aller Magengeschwüre, 70 bis 95 Prozent aller Zwölffingerdarmgeschwüre und etwa die Hälfte aller Fälle von Reizmagen. Der Keim gilt daher als entscheidender Verursacher von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren. Außerdem wird er für die Entstehung von Magen-Darm-Karzinomen verantwortlich gemacht. Helicobacter-Träger haben ein 5-fach erhöhtes Risiko, an einem Magenkarzinom zu erkranken. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat daher dieses Bakterium bereits 1994 in die Klasse I der kanzerogenen Stoffe eingestuft (1, 2, 3).



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