Gastritis und funktionelle Magenbeschwerden (Reizmagen) zählen zu den häufigsten gastroenterologischen Krankheitsbildern in der Praxis. Neben klassischen Ursachen wie Helicobacter pylori, Medikamenteneinnahme oder Stress spielen zunehmend auch Faktoren wie Mikrobiomveränderungen, entzündliche Prozesse, Schleimhautimmunität und vegetative Dysregulation eine Rolle. Die Symptomatik ist oft vielschichtig und reicht von epigastrischen Schmerzen über Völlegefühl bis hin zu Übelkeit und funktionellen Verdauungsstörungen.
Diese Fortbildung vermittelt die pathophysiologischen Grundlagen akuter und chronischer Gastritiden sowie funktioneller Dyspepsien und stellt evidenzbasierte sowie integrative Therapieansätze vor. Neben schulmedizinischen Strategien werden auch komplementäre Verfahren beleuchtet, insbesondere phytotherapeutische Optionen und deren potenzieller Einsatz zur Schleimhautprotektion, Entzündungsmodulation und Regulation der Magenfunktion.
Im Fokus stehen zudem praxisrelevante Aspekte der Differenzialdiagnostik, die sinnvolle Einordnung laborbasierter Befunde sowie die individualisierte Therapieplanung unter Berücksichtigung von Lebensstil, Ernährung und Mikronährstoffstatus.
Die Veranstaltung richtet sich an Ärzt:innen, Heilpraktiker:innen und Therapeut:innen, die gastrointestinale Beschwerden differenziert betrachten und integrative Behandlungskonzepte evidenzbasiert in ihre Praxis integrieren möchten.
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