Sie sind alles andere als unnötiger Ballast und haben eine vielfach protektive Wirkung, die sich nicht nur positiv auf den Darm sondern auch auf die Gesamtgesundheit auswirkt und allgemein mit einem erniedrigten Mortalitätsrisiko invers korreliert: Die Faser-, oder Ballaststoffe. Dabei gilt die Zufuhr, gemäß großer Verzehrsstudien, in unserer Bevölkerung als deutlich zu gering und so wird das präventive Potential dieser unverdaulichen Substanzen in der Bevölkerung kaum genutzt. Im Zuge der verminderten Aufnahme können, umgekehrt, aber eine Reihe von Zivilisationserkrankungen begünstigt und vor allem die Darmgesundheit nachteilig beeinflusst werden. Studiengeprüfte lösliche Ballaststoffen wie z. B. resistente Stärke aus Mais, Pektin aus Kiwifrüchten und Arabinogalaktane aus Akazienfasern, aber auch Polyphenole aus diversen Beerenfrüchten wirken als Prebiotika und fördern im Intestinum u. a. die Ansiedlung wertvoller butyratbildender Bakterienstämme. Außerdem konnte in einer Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zu diesen speziellen Rohfaserstoffen ein positiver Einfluss auf das Gewichtsmanagement sowie den Insulin-, und Lipidmetabolismus beobachtet werden.
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(Auswahl)
Ballaststoffe sind weitaus mehr als nur „Ballast“: In diesem hochaktuellen Sonderdruck erklärt die renommierte Ernährungswissenschaftlerin Prof. Dr. Michaela Döll, welche zentrale Rolle Ballaststoffe für ein gesundes Darmmikrobiom spielen – und damit auch für Immunfunktion, Stoffwechsel, Hormonhaushalt und Prävention chronischer Krankheiten.
Mit Fokus auf wissenschaftlich untersuchte Rohfaserstoffe wie Pektin, Akazienfasern oder resistente Stärke, zeigt der Artikel praxisnah, wie sich die gezielte Zufuhr löslicher Ballaststoffe – idealerweise kombiniert mit Polyphenolen – auf die Vielfalt der Darmflora, die Produktion kurzkettiger Fettsäuren (SCFAs) und die Darmbarriere auswirkt.
Einleitung
– Ballaststoffe als unterschätzter Gesundheitsschutz
– Relevanz für die Gesamtmortalität und Zivilisationskrankheiten
Ballaststoffmangel und Krankheitsrisiken
– Zusammenhang mit Darmerkrankungen
– Nationale Verzehrsdaten und Empfehlungen
Obstipation – ein Fall für Ballaststoffe
– Ursachen, Prävalenz, Therapiepotenzial
– Nebenwirkungen von Laxantien versus Ballaststoffe
SCFAs – kurzkettige Fettsäuren als Schlüssel zur Darmgesundheit
– Bedeutung von Butyrat
– Effekte auf Zellzyklus, Apoptose und Tumorprävention
Studiengeprüfte Ballaststoffe & ihre Wirkungen
– Akazienfasern (Arabinogalaktane)
– Resistentes Maltodextrin
– Pektin aus Kiwifruchtpulver
Polyphenole als präbiotische Mitspieler
– Effekte auf das Mikrobiom
– Beerenfrüchte und ElderCraft® in Humanstudien
Zusammenfassung & praktische Empfehlungen
– Ballaststoffe plus Polyphenole: eine synergetische Kombination
– Anwendung in Praxis & Alltag
Literaturverzeichnis (Auswahl)
Ideal für Therapeut:innen, Ernährungsberater:innen, Heilpraktiker:innen und gesundheitsbewusste Menschen.
Format: Sonderdruck, hochwertig gedruckt
Ideal für Therapeut:innen, Gesundheitsinteressierte und Anwender:innen orthomolekularer Medizin.
Umfang: 8 Seiten
Der neue Test Mikrobolom 1.0 stellt eine konsequente Weiterentwicklung im Bereich der Stuhldiagnostik dar. Anders als herkömmliche Flora- oder Mikrobiomanalysen, die sich auf den Nachweis von Bakterien im Stuhl konzentrieren, fokussiert sich das Mikrobolom auch auf die Untersuchung mikrobieller Stoffwechselprodukte. Es ermöglicht eine detaillierte Beurteilung von aktiven Stoffwechselprozessen und deren Auswirkungen auf die Gesundheit.
Oxidativer Stress entsteht durch ein Ungleichgewicht zwischen reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) und körpereigenen Antioxidantien. Dies begünstigt chronische Entzündungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und neurodegenerative Prozesse.
Tryptophan zählt zu den essenziellen Aminosäuren und beeinflusst entscheidend das menschliche Wohlbefinden. Es ist unverzichtbar für die Bildung des Glückshormons Serotonin und reguliert maßgeblich Immunprozesse und die Darmgesundheit.
Obwohl Lithium wichtige Funktionen im Körper übernimmt, ist es bisher noch nicht als essenziell eingestuft worden. In der funktionellen Medizin wird Lithium allerdings zunehmend als neuroprotektiver Mikronährstoff geschätzt – mit beeindruckenden Eigenschaften selbst in geringsten Mengen. Im Unterschied zur klassischen Lithiumtherapie, wie sie bei psychiatrischen Erkrankungen angewendet wird, geht es hier nicht um pharmakologische Dosen, sondern um die gezielte Analyse und Anwendung physiologischer Spurendosen (Microdosing).
Die Komplementaktivierung ist eine grundlegende Säule des Immunsystems. Sie schützt den Organismus vor pathogenen Erregern, beseitigt geschädigte Zellen und ist essenziell für die Geweberegeneration. Gleichzeitig ist seit langem bekannt, dass eine übermäßige Komplementaktivierung chronisch-entzündliche Erkrankungen wie Rheumatoide Arthritis (RA) verschärft und Gewebeschäden verstärkt.
Chronischer Stress bezeichnet eine dauerhafte körperliche und psychische Belastung, die über Wochen oder Monate anhält. Diese Form von Stress gehört heute zum Alltag vieler Menschen und gewinnt aus medizinischer Sicht zunehmend an Bedeutung: Immer mehr Patienten präsentieren Symptome stressbedingter Erkrankungen.
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