Chronische und funktionelle Beschwerden lassen sich häufig nicht isoliert einem einzelnen Organsystem zuordnen. Stoffwechsel, Immunfunktion, autonomes Nervensystem, hormonelle Regulation und weitere biologische Systeme stehen in enger Wechselwirkung und können sich gegenseitig beeinflussen. Die Regulationsmedizin verfolgt daher einen systemischen Ansatz, bei dem funktionelle Zusammenhänge und individuelle Regulationsfähigkeit in Diagnostik und Therapie berücksichtigt werden.
Diese Fortbildung vermittelt anhand eines klinischen Fallbeispiels, wie unterschiedliche biologische Systeme miteinander interagieren und welche Bedeutung diese Wechselwirkungen für die Entstehung und Aufrechterhaltung komplexer Beschwerdebilder haben können. Im Mittelpunkt steht die strukturierte Betrachtung verschiedener Regulationssysteme sowie deren Einordnung in den klinischen Gesamtkontext.
Schritt für Schritt werden diagnostische Befunde, mögliche funktionelle Zusammenhänge und daraus abgeleitete therapeutische Überlegungen dargestellt. Dabei wird aufgezeigt, wie sich aus der Betrachtung einzelner Parameter ein übergeordnetes Bild entwickeln und für die Erstellung eines individualisierten Behandlungskonzeptes nutzen lässt.
Ziel der Fortbildung ist es, das Verständnis für systemische Regulationsprozesse zu vertiefen und anhand eines praxisnahen Patientenfalls Möglichkeiten und Grenzen regulationsmedizinischer Ansätze in Diagnostik und Therapie zu diskutieren.
Die Veranstaltung richtet sich an Ärzt:innen, Heilpraktiker:innen und Therapeut:innen, die komplexe Beschwerdebilder differenziert betrachten und systemische Zusammenhänge stärker in ihre tägliche diagnostische und therapeutische Arbeit einbeziehen möchten.
1 Die Verfügbarkeit von Handouts und Kursunterlagen hängt von der jeweiligen Freigabe durch den Dozenten bzw. Rechteinhaber ab. Ein Anspruch auf Bereitstellung bestimmter Unterlagen besteht nicht. Die Inhalte können – je nach Lizenzbedingungen – kostenfrei oder im Rahmen eines DOCTARIS® Plus Accounts abrufbar sein.
2 Für die Ausstellung einer personalisierten Teilnahmebescheinigung ist ein DOCTARIS® Plus Account erforderlich. Für ausgewählte Veranstaltungen wird die Anerkennung von Fortbildungspunkten (z. B. CME-Punkte) bei den zuständigen Ärztekammern über kooperierende Fortbildungsanbieter oder -vereine beantragt. Die Entscheidung über die Anerkennung und die Anzahl der vergebenen Punkte liegt ausschließlich bei der jeweiligen Ärztekammer. Ein Anspruch auf die Vergabe von Fortbildungspunkten besteht nicht.
3 Der Zugriff auf die DOCTARIS® Mediathek ist ausschließlich medizinischen Fachkreisen vorbehalten und setzt einen entsprechenden Fachzugang voraus. Die Verfügbarkeit von Aufzeichnungen kann – je nach Lizenzbedingungen – kostenfrei oder im Rahmen eines DOCTARIS® Plus Accounts erfolgen.
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