Forscher haben eine mögliche Erklärung für das Phänomen der stillen Hypoxie bei COVID-19-Patienten gefunden

Biomedizintechniker untersuchten mit Hilfe von Computermodellen, warum der Sauerstoffgehalt im Blut bei vielen COVID-19-Patienten so niedrig ist. Das hochinfektiöse SARS-CoV-2-Virus befällt in erster Linie das Lungengewebe und beeinträchtigt den Gasaustausch, was zu akutem Atemnotsyndrom sowie systemischer Hypoxie führen kann, sprich eine Unterversorgung des Körpers mit Sauerstoff, welche sich durch einen verminderten Sauerstoffpartialdruck (pO2) im Blut und im Gewebe äußert. Sie kann sowohl als lokales Ereignis an einem bestimmten Gewebebereich auftreten oder den gesamten Körper betreffen. Ein Sauerstoffmangel, beziehungsweise ein niedriger Sauerstoffpartialdruck speziell im arteriellen Blut nennt man Hypoxämie. Ein vollständiges Sauerstoffdefizit wird als Anoxie bezeichnet. 

Seit Beginn der Ausbreitung von COVID-19 sind Wissenschaftler weltweit immer noch dabei, die vielen rätselhaften Aspekte zu lösen, wie das neuartige Coronavirus die Lungen und andere Teile des Körpers angreift. Darunter die Frage nach den Gründen für das Auslösen einer sogenannten stillen Hypoxie, verursacht durch das Virus. Viele Menschen, die mit schweren Fällen von COVID-19 infiziert sind, zeigen trotz des gefährlich niedrigen Sauerstoffgehalts manchmal keine Symptome von Kurzatmigkeit oder Atemnot. Sie wird als ein Zustand beschrieben, in dem der Sauerstoffgehalt im Körper ungewöhnlich niedrig ist, was lebenswichtige Organe irreparabel schädigen kann, wenn es zu lange unentdeckt bleibt - es wird also im Stillen Schaden angerichtet.

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