Geschädigte Mitochondrien und die Entstehung von Autoimmunkrankheiten - Wie mitochondriale Schäden autoinflammatorische Reaktionen auslösen

Mitochondrien sind eigenständige Organellen, die sich in den Zellen befinden und die Aufgabe haben, die chemische Energie zu erzeugen, die für die lebenswichtigen Funktionen und das Wohlbefinden benötigt wird. Sie besitzen ihr eigenes Mini-Chromosom und ihre eigene DNA),

Wenn Mitochondrien gestresst, geschädigt oder dysfunktional sind, stoßen sie ihre oxidierte und gespaltene DNA (mtDNA) in das Zytosol, die Flüssigkeit innerhalb einer Zelle, in der die Organellen schwimmen; und darüber hinaus in den Blutkreislauf aus und lösen so Entzündungen aus.

Bei Autoimmunerkrankungen wie Lupus und rheumatoider Arthritis korreliert die Menge der zirkulierenden oxidierten mtDNA mit der Schwere der Erkrankung, dem Auftreten von Schüben und dem Ansprechen der Patienten auf Therapien. Die Frage, ob die oxidierte mtDNA lediglich ein Biomarker oder ein Indikator für eine Krankheit ist, oder ob sie eine entscheidende Rolle in der Krankheitspathologie spielt, blieb bisher unbeantwortet.

In einer neuen Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift Immunity veröffentlicht wurde, beschreiben Forscher der University of California San Diego School of Medicine den biochemischen Weg, der zur Bildung von oxidierter mtDNA führt, wie sie von den Mitochondrien ausgestoßen wird und wie sie die komplexe und zerstörerische Entzündungsreaktion auslöst, die darauf folgt.

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