stressabbau durch eine natürliche lebensweise

Stressabbaudurch eine natürliche ­Lebensweise – mit Yoga und Meditation

Melina Schoedon
MSc.
Berlin, Deutschland

Schon vor 2.500 Jahren formulierte der altgriechische Arzt Hippokrates die Säulen der Gesundheit. Dazu zählen Umwelt, Bewegung, Entspannung, Ernährung und Bewusstsein. Wer sich gut um all diese Säulen seines Lebens kümmert, dessen Gesundheit steht auf starken Grundpfeilern – die beste Voraussetzung, um ein langes, glückliches und erfülltes Leben zu führen.

Mit meiner Arbeit möchte ich die Menschen dabei unterstützen, die Säulen einer gesunden, natürlichen Lebensweise neu kennenzulernen und in ihren Alltag zu integrieren. Dazu zählt zunächst einmal das Wissen um den Umgang in und mit der Natur, ausreichend Bewegung und Entspannung sowie eine ausgewogene Ernährung und ein achtsamer Umgang mit sich selbst und anderen Menschen.

Wir Menschen der modernen westlichen Gesellschaft sind heutzutage einem immer größer werdenden ­Leistungsdruck ausgesetzt. Zwischen Arbeitsauf­gaben, sozialen Verpflichtungen und der Familie bleibt oft kaum Zeit, sich in Ruhe mit sich selbst zu beschäftigen. Hektik, Stress und ein immer schnelleres Lebenstempo sorgen bei vielen für Unwohlsein, Angst und Unsicherheit. (1)

Inhaltsverzeichnis

Inhalte

  • Yoga bei Stress: Körperliche Übungen für zu Hause
  • Kleine Berghaltung
  • Berghaltung
  • Yogi Kniebeugen
  • Brett
  • Herabschauender Hund
  • Heraufschauender Hund
  • Sanfte Rumpfbeugen
  • Schulterbrücke
  • Kamel
  • Atemübung: Wechselatmung
  • Fazit
  • Literatur­verzeichnis

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Achthausen ordentlich ku sauberlich

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  1. R. Dahlke, R., Preiml, B., Mühlbauer, F. (2001): Die Säulen der Gesundheit: Körperintelligenz durch Bewegung, Ernährung und Entspannung, Band 14205 von Goldmanns Taschenbücher, Goldmann Verlag.
  2. Richardson, M., Cormack, A., McRobert, L., Underhill, R. (2016): 30 days Wild: Development and Evaluation of a Large-Scale Nature ­Engagement Campaign to Improve Well-Being, PLoS ONE, 11(2):e0149777.
  3. White, Mathew P., Alcock, I., Grellier, J. et al. (2019): Spending at least 120 minutes a week in nature is associated with good health and wellbeing, Scie Rep 9, 7730, DOI: 10.1038/s41598-019-44097-3.
  4. Cavill, N., Kahlmeier, S. und Racioppi, S. (2010): Bewegung und Gesundheit in Europa: Erkenntnisse für das Handeln, Weltgesundheits­organisation (WHO).
  5. Bull, Fiona C. et al. (2020): World Health Organization 2020 guidelines on physical activity and sedentary behaviour.
  6. premedicare e.V. (Vereinswebsite): www.premedicare-ev.de/gesundheitsangebote/.
  7. Streeter, Chris C. et al. (2012): Effects of yoga on the autonomic nervous system, gamma-aminobutyric-acid, and allostasis in epilepsy, depression, and post-traumatic stress disorder, Medical Hypotheses, Volume 78, Issue 5, 571-579.
  8. Quelle: Das vegetative Nervensystem, Geo-Science-International, 07. März 2016, Neuzeichnung nach Campbell und Reece: Biologie, ­Auflage 2003, Abbildung 48.18, Seite 1244, CC BY-SA 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons, https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/18/Das_vegetative_Nervensystem.jpg.
  9. Breit, Sigrid, et al. (2018): Vagus Nerve as Modulator of the Brain-Gut Axis in Psychiatric and Inflammatory Disorders’, Frontiers in ­Psychiatry, 13. März 2018.
  10. Vince, G. (2015): Hacking the nervous system to heal the body, Discover Magazine, 05/2015.­
  11. Breit, Sigrid, et al. (2018): Vagus Nerve as Modulator of the Brain-Gut Axis in Psychiatric and Inflammatory Disorders’, Frontiers in ­Psychiatry, 13. März 2018.
  12. ebd.; Streeter, Chris C. et al. (2020): Thalamic Gamma Aminobutyric Acid Level Changes in Major Depressive Disorder After a 12-Week Iyengar Yoga and Coherent Breathing Intervention, Journal of Alternative and Complementary Medicine, Volume 26, Number 3, 190–197.
  13. ebd.
  14. Breit, Sigrid, et al. (2018): Vagus Nerve as Modulator of the Brain-Gut Axis in Psychiatric and Inflammatory Disorders’, Frontiers in Psychiatry, 13. März 2018, https://doi.org/10.3389/fpsyt.2018.00044.
  15. Bull, Fiona C. et al. (2020): World Health Organization 2020 guidelines on physical activity and sedentary behaviour, Br J Sports Med. 2020 Dec, 54 (24),1451-1462, https://doi.org/10.1136/bjsports-2020-102955.
  16. Cavill, N., Kahlmeier, S. und Racioppi, S. (2010): Bewegung und Gesundheit in Europa: Erkenntnisse für das Handeln, Weltgesundheitsorganisation (WHO), https://www.euro.who.int/__data/assets/pdf_file/0013/112405/E89490G.pdf.
  17. Dahlke, R., Preiml, B., Mühlbauer, F. (2001): Die Säulen der Gesundheit: Körperintelligenz durch Bewegung, Ernährung und Entspannung, Band 14205 von Goldmanns Taschenbücher, Goldmann Verlag.
  18. Geo-Science-International (2016): Das vegetative Nervensystem, 07. März 2016, Neuzeichnung nach Campbell und Reece: Biologie, Auflage 2003, Abbildung 48.18, Seite 1244, CC BY-SA 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons, https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/18/Das_vegetative_Nervensystem.jpg.
  19. Streeter, Chris C. et al. (2012): Effects of yoga on the autonomic nervous system, gamma-aminobutyric-acid, and allostasis in epilepsy, depression, and post-traumatic stress disorder, Medical Hypotheses, Volume 78, Issue 5, https://doi.org/10.1016/j.mehy.2012.01.021.
  20. Streeter, Chris C. et al. (2020): Thalamic Gamma Aminobutyric Acid Level Changes in Major Depressive Disorder After a 12-Week Iyengar Yoga and Coherent Breathing Intervention, Journal of Alternative and Complementary Medicine, Volume 26, Number 3, 190–197, https://doi.org/10.1089/acm.2019.0234.
  21. Vince, G. (2015): Hacking the nervous system to heal the body, Discover Magazine, 05/2015, www.discovermagazine.com/health/hacking-the-­nervous-system-to-heal-the-body.
  22. White, Mathew P., Alcock, I., Grellier, J. et al. (2019): Spending at least 120 minutes a week in nature is associated with good health and wellbeing, Scie Rep 9, 7730, https://doi.org/10.1038/s41598-019-44097-3.

 

 

 

 

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cm causamedic no.1: stress & burnout
Literatur

Chronischer Stress zählt zu den größten Gesundheitsrisiken unserer Zeit – mit weitreichenden Folgen für Hormonhaushalt, Immunsystem, Stoffwechsel und Psyche. In diesem hochaktuellen Fachmagazin beleuchten renommierte Autorinnen und Autoren die physiologischen Grundlagen von Stress und Burnout sowie fundierte Ansätze zur Diagnostik und ursächlichen Therapie.

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Ein unverzichtbares Kompendium für Therapeutinnen und Therapeuten, die psychische und körperliche Erschöpfungszustände ganzheitlich verstehen und behandeln wollen.

Sie lesen Artikel von: Dr. med. habil. Wilfried P. Bieger, Dr. med. Wolfram Kersten, Dr. biol. hom. Beate Fuchs, Dr. rer. nat. Reinhard Wähler, Patrick Engels, Melina Schoedon, Dr. rer. nat. Annemarie Neuner-Kritikos, Dr. med. Stephan Bortfeldt, Dipl. Sportwiss. (Univ.) Carsten Stockinger Umfang: 90 Seiten

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Das biologische Altern ist kein passiver Verfall, sondern ein aktiver, molekular gesteuerter Prozess. Im Jahr 2023 erweiterten López-Otín und Kollegen ihr wegweisendes Modell auf zwölf sogenannte Hallmarks of Aging (dt.: Kennzeichen oder Merkmale des Alterns) – zwölf zentrale Mechanismen, die den Alterungsprozess auf zellulärer Ebene vorantreiben (López-Otín et al., 2023). Das Modell unterscheidet drei Kategorien: primäre Hallmarks wie genomische Instabilität und Telomerattrition, antagonistische Hallmarks wie mitochondriale Dysfunktion und zelluläre Seneszenz sowie integrative Hallmarks wie chronische Inflammation und Stammzellerschöpfung. Entscheidend ist, dass diese Hallmarks keine isolierten Phänomene sind. Sie verstärken sich wechselseitig und bilden ein Netzwerk, das den Organismus schrittweise in einen Zustand erhöhter Krankheitsanfälligkeit überführt.

Vor diesem Hintergrund gewinnen Maßnahmen an Bedeutung, die mehrere dieser Hallmarks gleichzeitig adressieren. Das intermittierende Hypoxie-Hyperoxie-Training (IHHT) ist eine solche Intervention. Beim IHHT atmen Patienten im kontrollierten Wechsel sauerstoffreduzierte Luft (FiO₂ 9–18 %) und sauerstoffangereicherte Luft (FiO₂ 30 %) über eine Maske. Dieser intermittierende Reiz aktiviert über den Masterregulator HIF-1α eine Signalkaskade, die in Mitochondrien, Telomere, Immunsystem und Nervensystem hineinwirkt.

Wir haben die molekularen Grundlagen des IHHT in der mitochondrialen Medizin bereits umfassend dargestellt (2024). Der vorliegende Artikel ergänzt diese Arbeit um eine spezifische Perspektive: die Effekte des IHHT auf messbare Biomarker des Alterns. Dabei ist eine zentrale Abgrenzung entscheidend. Intermittierende Hypoxie ist nicht gleich intermittierende Hypoxie. Während kontrolliertes IHHT protektive Mechanismen aktivieren kann, führt die pathologische intermittierende Hypoxie bei obstruktiver Schlafapnoe (OSA) zu Telomerverkürzung, chronischer Inflammation und metabolischem Syndrom (Tessema et al., 2022). Die Dosis entscheidet über Schutz oder Schaden. Hieraus ergibt sich die Leitfrage dieses Beitrags: Welche molekularen Biomarker des Alterns lassen sich durch IHHT nachweisbar beeinflussen – und über welche Mechanismen geschieht dies?

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Lithium ist vor allem als Arzneistoff zur Behandlung bipolarer Störungen bekannt. In deutlich niedrigeren Dosierungen könnte das Spurenelement jedoch Wirkungen entfalten, die weit über die Psychiatrie hinausreichen. Eine Übersichtsarbeit (2023) fasst Hinweise auf mögliche Effekte auf Herz und Gefäße, Knochen und Muskulatur, Stoffwechsel, Gehirn sowie altersbedingte Entzündungsprozesse zusammen. Noch stammt ein großer Teil der Evidenz aus Tiermodellen und Beobachtungsstudien. Dennoch eröffnet sich ein Forschungsfeld, das Lithium als potenziellen Modulator zellulärer Resilienz im Alter neu bewertet.

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Glaskörpertrübungen, häufig als „Mouches volantes“ oder Floater bezeichnet, gehören zu den häufigen ophthalmologischen Beschwerden. Betroffene nehmen bewegliche Punkte, Fäden, Ringe oder wolkenartige Schatten wahr, die besonders vor hellen, kontrastarmen Flächen auffallen. Viele Patienten gewöhnen sich im Verlauf an die Symptome. Bei ausgeprägten Trübungen können jedoch Lesen, Bildschirmarbeit, Autofahren und andere visuell anspruchsvolle Tätigkeiten deutlich beeinträchtigt sein.

Die klinische Studie von Ma et al. (2022) untersuchte, ob eine oral eingenommene Kombination proteolytischer Fruchtenzyme aus Bromelain, Papain und Ficin Glaskörpertrübungen reduzieren kann. Neben degenerativ entstandenen Trübungen wurden auch Floater nach Glaskörperblutung betrachtet.

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