Der Zusammenhang zwischen Darmmikrobiom und rheumatoider Arthritis

Ein wichtiger Indikator dafür, ob sich der Zustand von PatientInnen mit rheumatoider Arthritis im Laufe der Krankheit bessert, könnte in ihrem Darm liegen, so eine neue Forschungsarbeit des Zentrums für Individualisierte Medizin der Mayo Clinic (USA).

Die Studie ergab, dass eine Beurteilung der zukünftigen Prognose eines Patienten mit rheumatoider Arthritis möglich sein könnte, indem man das Darmmikrobiom genau untersucht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Billionen von Bakterien, Viren und Pilzen, die den Magen-Darm-Trakt bewohnen und der Verlauf der rheumatoiden Arthritis zusammenhängen.

Rheumatoide Arthritis ist eine chronische entzündliche Erkrankung, die durch Gelenkentzündungen und -schmerzen gekennzeichnet ist und schließlich zu Funktionsverlust in den Fingern, Handgelenken und anderen Gelenken des Körpers, Knochen- und Knorpelabbau, Gelenkverformungen und Bewegungseinschränkungen führen kann. Sie entsteht, wenn das Immunsystem fälschlicherweise körpereigenes Gewebe angreift, z. B. die Membranen, die die Gelenke auskleiden.

Die Ursachen der rheumatoiden Arthritis sind nicht vollständig bekannt. Möglicherweise spielt die genetische Disposition, die mit dem Immunsystem zusammenhängt, eine Rolle. Umweltfaktoren wie Rauchen, Ernährung und Stress können ebenfalls eine Rolle bei der Entstehung der Krankheit spielen. Die Behandlung umfasst in der Regel Medikamente zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung.

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