Fette gehören neben Kohlenhydraten und Eiweiß zu den Hauptkomponenten unserer Nahrung. Fette haben in der Öffentlichkeit einen schlechten Ruf. Sie gelten als „Dickmacher“ und als Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen.
Diese Betrachtungsweise ist jedoch einseitig, denn Fette erfüllen lebenswichtige Funktionen als:
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Kreatin ist ein Mikronährstoff, der vor allem bekannt ist als Reserveenergieträger mit Wirkungen auf die Muskulatur und mit Hauptnutzung im Sport. Kreatin hat aber zahlreiche weitere Funktionen, die kaum bekannt sind. Dieser Artikel beschreibt den komplexen Kreatinstoffwechsel, die vielfältigen Wirkungen von Kreatin im allgemeinen Stoffwechsel und gibt Anregungen für den Einsatz von Kreatin im medizinischen Alltag.
Die Leber, obwohl wichtigstes Speicher- und Syntheseorgan und zentraler Ort der Entgiftung, führt beim Thema Mikronährstoffe ein wissenschaftliches Schattendasein. Doch zeigen Studien, dass Lebererkrankungen oft mit Vitamin- und Mineralstoffdefiziten korrelieren. Ein Ausgleich scheint aus therapeutischer Sicht sinnvoll.
Schlafstörungen gelten laut der aktuellen internationalen Krankheitsklassifikation (ICD-11) als eigenständige Erkrankung. In Deutschland sind etwa 6 % der Erwachsenen dauerhaft betroffen (Heidbreder et al., 2025), während bis zu ein Viertel gelegentlich unter schlechtem Schlaf leidet. Frauen sind häufiger betroffen, und das Risiko steigt mit dem Alter. Eine chronische Schlafstörung erhöht nicht nur die Gefahr für körperliche und seelische Erkrankungen, sondern führt auch zu deutlich mehr Fehltagen im Beruf. Aktuelle medizinische Empfehlungen zu Ursachen, Diagnose und Behandlung liefert die S3-Leitlinie (Spiegelhalder et al., 2025).
In diesem Beitrag werden Laboruntersuchungen vorgestellt, die nicht nur zur Einschätzung und Prognose von Schlafstörungen beitragen, sondern auch mögliche ergänzende Behandlungsansätze aufzeigen – etwa durch gezielte Gabe von Mikronährstoffen, hormonelle Unterstützung oder eine Beeinflussung der Darmflora.
Neurologische und psychische Erkrankungen zählen weltweit zu den führenden Ursachen für Morbidität und Einschränkungen der Lebensqualität. Neben pharmakologischen Ansätzen rücken zunehmend Lebensstil- und Ernährungskonzepte in den Fokus der Prävention und begleitenden Therapie.
Das intermittierende Fasten wird dabei als vielversprechende, nicht-pharmakologische Strategie diskutiert. Aktuelle präklinische und klinische Daten zeigen, dass intermittierendes Fasten nicht nur metabolische Prozesse beeinflusst, sondern über die Darm-Hirn-Achse gezielt neuroprotektive Effekte entfalten kann.
Die vorliegende Übersichtsarbeit von Zhao et al. (2025) fasst den aktuellen Kenntnisstand zu den Wirkmechanismen von intermittierendem Fasten auf Gehirngesundheit und mentale Funktionen zusammen und ordnet diese in den Kontext neurodegenerativer, metabolischer und psychischer Erkrankungen ein. Der Fokus liegt dabei auf der Rolle des Darmmikrobioms und mikrobieller Metabolite als zentrale Vermittler dieser Effekte.
Die ubiquitäre Präsenz von Mikroplastik in der Umwelt ist zu einem globalen Problem geworden. Als Mikroplastik werden Kunststoffpartikel mit einer Größe von weniger als 5 mm bezeichnet, die als Zerfallsprodukte größerer Plastikabfälle entstehen oder als primäre Partikel, etwa in Kosmetika, eingesetzt werden.
Diese Partikel bestehen überwiegend aus Polymeren wie Polyethylen, Polypropylen und Polystyrol, denen diverse Zusätze beigefügt sind, um ihre physikalischen Eigenschaften zu verbessern. Aktuelle Forschungen, einschließlich der vorliegenden Übersichtsarbeit von Bora et al. (2024), beleuchten die potenziellen Gesundheitsrisiken durch Mikroplastik-Exposition, insbesondere im Hinblick auf das menschliche Darmmikrobiom und die Entwicklung chronischer Erkrankungen.
Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden. Gemäß umfangreicher Untersuchungen klagen bis zu 80% der deutschen Bevölkerung mindestens einmal im Jahr über derartige Schmerzen. 9/10 der betroffenen Patienten werden dem Bereich „Unspezifischer Rückenschmerz" zugeordnet (Raspe, 2012). Von den Experten werden solche Schmerzen als unspezifisch bezeichnet, weil sie von den „weichen Bewegungselementen" ausgehen.
Es überrascht, dass die Pathophysiologie der unspezifischen Rückenschmerzen nach wie vor unzureichend erforscht ist. Da der Patient über Schmerzen klagt, behandelt der Arzt ihn „leitliniengerecht" (Nationale Versorgungsleitlinie, 2010) mit Schmerzmitteln/ NSAR. Sinnvoller ist es allerdings - ausgehend vom Bewegungssegment nach Junghanns - an Sehnen, Ligamenten, der Muskulatur und auch am vegetativen Nervensystem anzusetzen um eine ganzheitliche Behandlung zu erreichen (Heine, 2007).
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