Fachbereich

Stoffwechsel & Ernährung

Die Kategorie Stoffwechsel & Ernährung bietet Ärzten vertiefte Einblicke in das komplexe Zusammenspiel zwischen Stoffwechselvorgängen im Körper und der Ernährung. Hier finden sich Artikel, Kurse und Studien, die sich mit Aspekten wie Stoffwechselstörungen, metabolischer Gesundheit, individuellem Nährstoffbedarf sowie evidenzbasierten Ernährungsstrategien zur Unterstützung eines gesunden Stoffwechsels auseinandersetzen.

Fachartikel zu Stoffwechsel & Ernährung

mediterrane ernährung und neuroprotektion
Eine breite, aber heterogene Evidenzbasis Für die narrative Übersichtsarbeit wurden PubMed, Scopus und Web of Science nach Publikationen aus dem Zeitraum Januar 2010 bis August 2025 durchsucht. Von zunächst 5732 Treffern flossen nach Entfernung von Duplikaten und inhaltlicher Prüfung 70 Humanstud...
kreatin boehm

Kreatin ist ein Mikronährstoff, der vor allem bekannt ist als Reserveenergieträger mit Wirkungen auf die Muskulatur und mit Haupt­nutzung im Sport. Kreatin hat aber zahlreiche weitere Funktionen, die kaum bekannt sind. Dieser Artikel beschreibt den komplexen Kreatinstoffwechsel, die vielfältigen Wirkungen von Kreatin im allgemeinen Stoff­wechsel und gibt Anregungen für den Einsatz von Kreatin im medizinischen Alltag.

molekulare schutzschilde

Oxidativer Stress entsteht durch ein Ungleichgewicht zwischen reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) und körpereigenen Antioxidantien. Dies begünstigt chronische Entzündungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und neurodegenerative Prozesse.

mikrbieller tryptophanstoffwechsel

Tryptophan zählt zu den essenziellen Aminosäuren und beeinflusst entscheidend das menschliche Wohlbefinden. Es ist unverzichtbar für die Bildung des Glückshormons Serotonin und reguliert maßgeblich Immunprozesse und die Darmgesundheit.

granzyme k aktiviert eigentsändig das komplementsystem

Die Komplementaktivierung ist eine grundlegende Säule des Immunsystems. Sie schützt den Organismus vor pathogenen Erregern, beseitigt geschädigte Zellen und ist essenziell für die Geweberegeneration. Gleichzeitig ist seit langem bekannt, dass eine übermäßige Komplementaktivierung chronisch-entzündliche Erkrankungen wie Rheumatoide Arthritis (RA) verschärft und Gewebeschäden verstärkt.

bessere ernährung mindert schmerzen

Chronische Schmerzen gehören weltweit zu den Hauptursachen für Gesundheitsbeeinträchtigungen und Arbeitsunfähigkeit. Bis zu 30 % der Bevölkerung sind be-troffen, abhängig von Körperregion und Schmerzintensität, was erhebliche Belastungen für Betroffene und Gesundheitssysteme bedeutet. Während bekannt ist, dass Lebensstil-faktoren wie Bewegung und Körpergewicht die Schmerzentwicklung beeinflussen können, wurde der Rolle der Ernährung bisher deutlich weniger Aufmerksamkeit geschenkt.

neurometabolismus

Was haben chronische Schmerzen, Neurodegeneration und Zivilisationserkrankungen wie Diabetes oder Alzheimer gemeinsam? Laut Dr. Kurt Mosetter liegt die Antwort im Kern unseres biologischen Antriebs – dem Energiestoffwechsel. In seinem fundierten Fachartikel beleuchtet Mosetter die entscheidende Rolle der Mitochondrien, des Immunmetabolismus und des sogenannten „Zuckercodes“ für Gesundheit und Heilung. Anhand aktueller Forschung und historischer Pionierarbeiten zeigt er auf, wie Ernährung, Bewegung und gezielte Mikronährstofftherapie einen kausalen Beitrag zur Prävention und Therapie leisten können. Für alle, die Gesundheit ganzheitlich verstehen und behandeln möchten – ein Artikel voller Tiefgang und praktischer Impulse.

diabetes studie

Die Prävalenz von Typ-2-Diabetes nimmt weltweit stetig zu, was einen steigenden Bedarf an effektiven und nachhaltigen Therapiemethoden zur Folge hat. Für Patientinnen und Patienten, die bereits eine Insulinbehandlung erhalten und Schwierigkeiten bei der Erreichung einer adäquaten Blutzuckerkontrolle aufweisen, besteht ein signifikantes Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen und weitere Folgeerkrankungen. Vor diesem Hintergrund erfährt das intermittierende Fasten (IF) als potenziell vielversprechende diätetische Intervention zunehmende Aufmerksamkeit in der Forschung. Obgleich intermittierendes Fasten als Ansatz zur Gewichtsreduktion und Verbesserung der metabolischen Gesundheit bei Menschen mit Typ-2-Diabetes bereits Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen war, fehlen bislang robuste klinische Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit dieser Methode bei insulinbehandelten Patienten.

Die vorliegende Studie, bekannt als INTERFAST-2, wurde konzipiert, um diese Forschungslücke zu schließen. Das Ziel der vorliegenden Studie, bekannt als INTERFAST-2, bestand in der Untersuchung der Sicherheit und Wirksamkeit von drei nicht aufeinanderfolgenden Tagen des intermittierenden Fastens pro Woche über einen Zeitraum von 12 Wochen bei Patienten mit insulinbehandeltem Typ-2-Diabetes. Von besonderem Interesse war, ob diese Form des Fastens zu einer signifikanten Verbesserung der glykämischen Kontrolle (gemessen am HbA1c-Wert), einer Reduktion des Körpergewichts sowie einer Verringerung der benötigten Insulindosis führt, ohne das Risiko schwerwiegender Hypoglykämien zu erhöhen.

Studien gesperrt

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