
Helen M. Loorents, Henning Sartor
Wie Sie Ihren Körper mit der Upgraders®-Methode in drei Wochen entgiften und wieder fit machen können, erfahren Sie in diesem kompakten Ratgeber – mit Rezepten für jede Tageszeit. Das Detox-Programm auf wissenschaftlich geprüfter Basis soll Sie dabei unterstützen, zurück zu Ihrem Idealgewicht zu finden, Ihre Zellerneuerung anzuregen und Ihre Psyche zu stärken
Das Mikrobiom reguliert die Immunität des Menschen und trägt zur Aufrechterhaltung der Immunabwehr im Darm bei, wo mikrobielle und aus der Nahrung stammende Antigene reichlich vorhanden sind. Moderne Lebensgewohnheiten, einschließlich der Ernährung und der Einsatz von Medikamenten wie Antibiotika, haben die nützlichen Bakterienspezies, insbesondere die Butyrat produzierenden Clostridien im menschlichen Darm, dezimiert.
Diese Verarmung des Darmmikrobioms wird mit der zunehmenden Häufigkeit von Lebensmittelallergien, entzündlichen Darmerkrankungen und anderen nicht übertragbaren chronischen Krankheiten in Verbindung gebracht.
Die ubiquitäre Präsenz von Mikroplastik in der Umwelt ist zu einem globalen Problem geworden. Als Mikroplastik werden Kunststoffpartikel mit einer Größe von weniger als 5 mm bezeichnet, die als Zerfallsprodukte größerer Plastikabfälle entstehen oder als primäre Partikel, etwa in Kosmetika, eingesetzt werden.
Diese Partikel bestehen überwiegend aus Polymeren wie Polyethylen, Polypropylen und Polystyrol, denen diverse Zusätze beigefügt sind, um ihre physikalischen Eigenschaften zu verbessern. Aktuelle Forschungen, einschließlich der vorliegenden Übersichtsarbeit von Bora et al. (2024), beleuchten die potenziellen Gesundheitsrisiken durch Mikroplastik-Exposition, insbesondere im Hinblick auf das menschliche Darmmikrobiom und die Entwicklung chronischer Erkrankungen.
Tryptophan zählt zu den essenziellen Aminosäuren und beeinflusst entscheidend das menschliche Wohlbefinden. Es ist unverzichtbar für die Bildung des Glückshormons Serotonin und reguliert maßgeblich Immunprozesse und die Darmgesundheit.
Sie sind alles andere als unnötiger Ballast und haben eine vielfach protektive Wirkung, die sich nicht nur positiv auf den Darm sondern auch auf die Gesamtgesundheit auswirkt und allgemein mit einem erniedrigten Mortalitätsrisiko invers korreliert: Die Faser-, oder Ballaststoffe. Dabei gilt die Zufuhr, gemäß großer Verzehrsstudien, in unserer Bevölkerung als deutlich zu gering und so wird das präventive Potential dieser unverdaulichen Substanzen in der Bevölkerung kaum genutzt. Im Zuge der verminderten Aufnahme können, umgekehrt, aber eine Reihe von Zivilisationserkrankungen begünstigt und vor allem die Darmgesundheit nachteilig beeinflusst werden. Studiengeprüfte lösliche Ballaststoffen wie z. B. resistente Stärke aus Mais, Pektin aus Kiwifrüchten und Arabinogalaktane aus Akazienfasern, aber auch Polyphenole aus diversen Beerenfrüchten wirken als Prebiotika und fördern im Intestinum u. a. die Ansiedlung wertvoller butyratbildender Bakterienstämme. Außerdem konnte in einer Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zu diesen speziellen Rohfaserstoffen ein positiver Einfluss auf das Gewichtsmanagement sowie den Insulin-, und Lipidmetabolismus beobachtet werden.
Die Bedeutung der Ernährung für ein gesundes Altern wird in der wissenschaftlichen Literatur zunehmend betont. Neben der weithin anerkannten Mittelmeerdiät existieren weniger bekannte traditionelle Ernährungsmuster, die ebenfalls bemerkenswerte gesundheitliche Vorteile bieten. Ein solches Beispiel ist die Okinawa-Diät, die im Kontext der sogenannten „Blue Zones“ Beachtung findet – Regionen, die sich durch außergewöhnlich hohe Lebenserwartungen und geringe Raten altersbedingter Erkrankungen auszeichnen.
Die vorliegende Analyse beleuchtet die Okinawa-Diät als Modell für gesundes Altern, stellt ihre zentralen Merkmale dar und vergleicht sie mit anderen bekannten Ernährungsmustern. Ziel ist es, die wissenschaftlichen Grundlagen für die positiven gesundheitlichen Effekte dieser Ernährungsweise darzustellen und deren mögliche Integration in moderne Ernährungsgewohnheiten zu diskutieren.
In den tiefen Windungen unseres Verdauungssystems verbirgt sich eine faszinierende und komplexe Welt, die Wissenschaftler zunehmend als Schlüssel zu unserer Gesundheit erkennen: das Mikrobiom. Dieses mikroskopische Universum aus Billionen von Bakterien, Viren und Pilzen, das in unserem Darm lebt, beeinflusst nicht nur unsere Verdauung, sondern auch unser Immunsystem, unsere Stimmung und sogar unser Gewicht. Die Pflege dieses empfindlichen Gleichgewichts kann eine wahre Gesundheitsrevolution sein.
Etwa 10-15% der Bevölkerung in den westlichen Ländern leiden unter dem Reizdarmsyndrom (RDS) [l], das durch chronische oder wiederkehrende Schmerzen im Unterleib und Änderungen der Stuhlgewohnheiten charakterisiert ist. Des Weiteren haben Studien gezeigt, dass Frauen in der 2. bis 3. Lebensdekade ungefähr doppelt so häufig betroffen sind. Außerdem sinkt die Prävalenz mit höherem Einkommen [2]. Ein RDS liegt laut den S3-Leitlinien [3] vor, wenn die folgenden 3 Punkte erfüllt sind: 1) Es bestehen chronische, d.h. länger als 3 Monate anhaltende Beschwerden (z.B. Bauchschmerzen, Blähungen), die vom Patienten und Arzt auf den Darm bezogen werden und in der Regel mit Stuhlgangveränderungen einhergehen. 2) Die Beschwerden sollen begründen, dass die Patient/innen deswegen Hilfe suchen und/oder sich sorgen, bzw. so stark sein, dass die Lebensqualität hierdurch relevant beeinträchtigt wird. 3) Es liegen keine für andere Krankheitsbilder charakteristischen Veränderungen vor, die mit höherer Wahrscheinlichkeit für die Symptome verantwortlich sind. In der Regel kann man bei dieser Erkrankung ungefähr ein Drittel Obstipationsfälle, ein Drittel Diarrhöfälle und ein Drittel beides beobachten. Das RDS ist noch nicht kurativ behandelbar, sodass eine symptomatische Therapie empfohlen wird [3]. In der komplementärmedizinischen Therapie wird das RDS häufig mit Padma Lax, Pfefferminzöl oder auch Kräutermischungen (Mentha longifolia, Cyperus rotundus und Zingiber officinale) behandelt [ 4-6].
Viele Erkrankungen lassen sich auf eine erhöhte Darmdurchlässigkeit (itestinale Permeabilität) zurückführen. Nicht nur Darmerkrankungen sondern auch Allergien oder Autoimmunerkrakungen wie Diabetes Typ 1, Multile Sklerose, rheumatoide Arthritis und anderes mehr können die Folgen sein!
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